Der Verein macht eine zweijährige Pause

Da es in den letzten Jahren weder möglich war, genügend Teilnehmer:innen für einen Grundkurs, noch neue Vorstandsmitglieder zu gewinnen, haben wir uns entschieden, den Verein für zwei Jahre stillzulegen. Wir müde gewordenen Vorstandsmitglieder Hedy Raymann, Barbara Jaggy und Rosemarie Bruggmann haben unseren Rücktritt eingereicht. Selbstverständlich werden wir in zwei Jahren nochmals eine Mitgliederversammlung einberufen und leiten und einer allfälligen neuen Crew beim Neustart behilflich sein. An der Mitgliederverammlung 2026 wird sich zeigen, ob und in welcher Form es weitergehen kann.
Das bedeutet konkret:

Im Jahr 2024 und 2025 wird diese Homepage nicht aktualisiert.
Sollten Sie in dieser Zeit Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Rosemarie Bruggmann (siehe Kontakt).

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Mitgliederversammlung 2024

Die Mitgliederversammlung konnte einvernehmlich, in wohlwollender Atmosphäre abgewickelt werden. Wir durften im Exerzitiensaal des Klosters tagen. Unter anderem wurde die Stilllegung des Vereins für zwei Jahre beschlossen. Anschliessend stärkten sich alle beim feinen Mittagessen im Hügelcafé und danach bei Kaffee und mitgebrachtem Gebäck. 
Zu Beginn des Nachmittags kamen wir in den Genuss einer Klosterführung der besonderen Art. Sr. Christian, eine profunde Kennerin der Klostergeschichte, erzählte uns anhand einer Diaschau von der Entstehung des Klosters mit den zwei Gründerpersönlichkeiten Pater Theodosius Florentini und Sr. Maria Theresia Scherer. Die vielseitigen Begabungen von Sr. Maria Theresia, und wie sie im Kloster zum Einsatz kamen, beeindrucken. Es ist sicher nicht verkehrt, vom Kloster als einem bedeutenden Sozialwerk zu sprechen, das sich weit über Europa hinaus entwickelte.
Beim Besuch in der Krypta konnte das Grab von Sr. Maria Theresia besichtigt werden, ein Ort, der einen steten Zustrom von Pilgern verzeichnen kann. 
Nach einer weiteren Kaffeepause versammelten wir uns zur Abschlussfeier im Saal mit Tänzen und Texten.
Im Zentrum stand der Bibeltext aus dem Markusevangelium «Talita cum» mit dem passenden Tanz und einem Text von Gisela Baltes:

Talita kum
(Mk 5, 21-24.35b-43)

Leben, klein gehalten,
unterdrückt, gehemmt,
verhindertes Leben,
nicht wahrgenommen,
für tot erklärt.

Leben, ungelebt,
sehnt sich nach dem Wort,
das wieder erweckt,
das befiehlt: Gib dich nicht auf
und schöpfe Lebensmut!

„Talita kum,
steh auf und lebe!“
Befreiendes Wort,
einst gesprochen,
heute noch wirksam.

„Talita kum“,
Wort auch für uns,
an uns gerichtet,
das aufrichten will,
das Zukunft schenkt.

„Steh auf und lebe!“
Vergiss die Angst!
Lass dich nicht klein machen!
Wach auf! Zögere nicht!
Lebe! – Jetzt!

                                       © Gisela Baltes

Wir alle dürfen immer wieder aufstehen, neu anfangen, auch wenn etwas nicht gelungen ist. Mit dem gesungenen Vater unser von Rimski-Korsakoff und einem Lichtertanz neigte sich die Feier dem Ende entgegen. 
Bei der Schlussrunde gab es viele dankbare Worte für das stimmige Zusammensein, auch Worte des Bedauerns darüber, dass solche Treffen der Vergangenheit angehören. Es wurde der Wunsch geäussert,Treffen mit Tänzen und Austausch in lockerer Form weiterhin anzubieten, unabhängig vom Bestehen des Vereins.
Doch eine zweijährige Pause soll auf alle Fälle eingehalten werden. In zwei Jahren wird der zurückgetretene Vorstand nochmals eine Mitgliederversammlung einberufen, an welcher über die Zukunft abgestimmt werden soll.
Ein herzlicher Dank gebührt Sr. Teresa und ihren Helferinnen, die es uns ermöglicht haben, diesen Tag in den Räumen des Klosters zu verbringen.
                                                                                     
Rosemarie Bruggmann

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